A-ha - Minor Earth, Major Sky Insgesamt starkes (gutes) Album mit einigen echten Highlights!

Pop von den Teeny-Helden der 80ies

Vor 15 Jahren machten sich Morten Harket, Magne Furuholmen und Paul Waaktaar-Savoy auf, um die Teeny-Idole der Mitte/Spät-Achtziger zu werden. Wem ist die Debütsingle von A-ha nicht in Erinnerung geblieben? "Take On Me" - gleich der erste Hit der Band legte einen weltweiten Siegeszug durch die Charts hin. Danach folgte noch eine Reihe von Smash-Hits, hier eine Auswahl: "The Sun Always Shines On TV", das Bond-Theme "The Living Daylight" oder der letzte große Erfolg aus dem Jahr 1990 "Crying In The Rain".

Ich kann mich noch gut an ein 15-, 16jähriges Mädchen erinnern, das so um 1987 herum zusammen mit ihrer Freundin stundenlang vor einem Konzert von A-ha schon die Frankfurter Festhalle belagerte, um die besten Plätze zu ergattern. Jetzt sind die Norweger wieder da! Sieben Jahre nach ihrem letzten, nicht mehr ganz so erfolgreichen, Album "Memorial Beach" wagen die einstigen Teenystars ein Comeback. Und es ist ein gelungenes. Die Musik klingt so, als hätte es diese sieben Jahre Abstinenz nicht gegeben. Songs wie der Top 10 Hit "Summer Moved On", "The Sun Never Shone That Day", "You'll Never Get Over Me" und "I Won't Forget Her" gehen einem unter die Haut und haben den Ohrwurmcharakter, den die Hits von A-ha immer auszeichneten.

Zum Auftakt des neuen Werkes haben die Drei eine positive Überraschung parat. Titelsong "Minor Earth, Major Sky" ist so rockig ausgefallen, daß man meinen könnte die falsche CD in den Player gelegt zu haben. Nun, das obenerwähnte Mädchen ist inzwischen verheiratet und hat schon eine kleine Tochter. Doch auch sie wird 2000 wieder in die Frankfurter Festhalle tigern. Ihre Freundin von damals wird sie vermutlich auch wieder mitnehmen. Und die beiden werden wohl wieder genauso begeistert sein, wie sie das vor 13 Jahren waren. Zu Recht! (2000)



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