| Avril Lavigne - Under My Skin |
Weltweit haben über 15 Millionen Menschen das Avril Lavigne-Debütalbum "Let Go"
gekauft. Die drei Top-Hits "Complicated", "I'm With You" und "Sk8er Boi" deckten ein so
weites Spektrum ab, dass Avril nicht nur Teens oder Twens ansprechen konnte, sondern
auch bei den Ü30ern punktete. Diese Basis wird ihr beim zweiten Album "Under My Skin"
sicherlich die Treue halten, denn die Scheibe ist gespickt mit zahlreichen Ohrwürmern,
herausragenden Refrains und hat eine abwechslungsreiche Struktur. Die 19-jährige war
am Songwriting-Prozess zu jedem der insgesamt 12 Tracks beteiligt, kompetente Partner
wie Evan Taubenfeld und Butch Walker standen ihr zur Seite. Lavignes Stimme hatte
schon auf "Let Go" einen ganz besonders ausgeprägten Wiedererkennungswert, mit der
neuen Platte katapultiert sie sich gesanglich endgültig in die Alanis-Morissette-Liga.
Die Angebotspalette auf "Under My Skin" ist breit. Man findet natürlich wieder diese
spaßigen, melodischen Rock- und Pop-Songs, die nichts anderes als gute Laune
verbreiten. "He Wasn't" [Uptempo, Melodic-Punk-Elemente], "My Happy Ending" [Power-Rock], "Who Knows", "Fall To Pieces" [zweimal Stimmungs-Pop], diese vier Songs muss
man gewiss nicht auf die sehr starken Refrains reduzieren, diese Stücke besitzen
Qualität! Die bombastische Modern-Melodic-Rock-Hymne "Don't Tell Me" gehört genau
genommen in die Ecke der Halbballaden, welche mit den Songs "How Does It Feel",
"Nobody's Home" [melancholisch, mit Ex-Evanescence Ben Moody als Songschreiber-Kollege und an der Gitarre] und "Slipped Away" auch sonst sehr gut gefüllt ist.
Melodischen Modern Rock findet man schließlich in den Songs "Take Me Away"
[druckvoll] und "Forgotten" [dramatisch]. - Avril Lavigne und "Under My Skin": feine
Sache!
[Chart-Infos: "Under My Skin" schafft in Deutschland, den USA und Großbritannien # 1.]
(21.06.2004)