Jennifer Lopez - J.Lo Schwaches Album mit vielen Hängern aber auch einigen Lichtblicken!

R'n'B-Pop

Als Schauspielerin machte Jennifer Lopez ihr Gesicht und ihren Körper bekannt. Mit Filmen wie "Anaconda" (1997), "Out Of Sight" (1998 mit G. Clooney) oder zuletzt "The Cell" (2000) ließen sich die Kinokassen füllen. Seit 1999 ist sie nun auch als Musikerin tätig. Dank der amerikanischen # 1-Single "If You Had My Love" (D: Top 10, in vielen internationalen Top 10 vertreten), erreichte auch ihr Debütalbum "On The 6" respektable Verkaufszahlen. In den USA und Großbritannien kam die CD jeweils in die Top 20. Hierzulande stieg Jennifer sogar bis in die Top 10. Nun liegt ihre zweite CD vor. Und die Rekorde purzeln allerorts. In Deutschland stieg "J.Lo" auf # 1 ein und hielt sich bis heute dort (19.02. - dritte Woche hintereinander). Auch in den USA gelang der Sturm auf # 1 (GB # 2).

Dabei kann man die ganze Kauf-Hysterie um diese bestenfalls unterdurchschnittliche Sängerin eigentlich gar nicht nachvollziehen. Abgesehen von den RīnīB-Stücken "Ainīt It Funny" (dem, meiner Meinung nach, besten Stück der Platte), "Iīm Real", "Iīm Gonna Be Alright" und der Latino-Nummer "Si Ya Se Acabó", befindet sich nur mäßig brauchbares Material auf diesem Album. Das betrifft auch die leidlich erfolgreiche Single "Love Donīt Cost A Thing". Wie auch immer, Sexappeal sells. Und davon hat sie massig zu bieten. Die Musik aber bleibt zweitklassig. (18.02.2001)



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